Mit Salesforce und Storytelling Kunden gekonnt ansprechen

Salesforce und Storytelling

Kunden werden immer verwöhnter, was ihre Ansprache durch Unternehmen angeht. Wer heute seine Kund*innen langfristig an sich binden möchte, muss weit mehr tun, als Newsletter versenden und Angebotsflyer an einen großen Verteiler versenden. Storytelling heißt das Zauberwort im effektiven Marketing –und lässt sich hervorragend mit Salesforce kombinieren.

„Tue Gutes und rede darüber“ – wer hat diesen abgedroschenen Slogan noch nicht gehört, wenn im Meeting mal wieder eruiert wird, warum die Neukunden-Akquise so schleppend läuft und die Kundenbindung soviel Budget verschlingt. Dabei ist der Slogan im Kern aktueller denn je. Heute wird die positive Selbstdarstellung mit authentischen Inhalten eher als Storytelling tituliert. Dennoch geht es um beinahe dasselbe: Gutes Storytelling thematisiert Aktuelles, Einmaliges und Exklusives aus dem Unternehmens-Umfeld, um dem Unternehmen und den Menschen, die ihm angehören, eine Aura zu verpassen, die in Erinnerung bleibt und angenehme Assoziationen schafft. Nach dem Motto „… Waren das nicht die, die letztes Jahr zehntausend Bäume geplant haben?“ Oder:  … „ist das nicht die Marke, deren Gründer den Eierkocher erfunden hat?“

Storytelling und Salesforce: das perfekte Duett

Gibt es im Unternehmen gute Storys, so müssen diese unbedingt bei jeder passenden Gelegenheit „ans Publikum“. Salesforce hat den großen Vorteil, dass in allen Abteilungen eines Unternehmens übergreifendes Wissen abrufbar ist und für verschiedenste Zwecke passend eingesetzt werden kann. Das sollte auch für alle wesentlichen Storys gelten, die das Unternehmen einzigartig machen. Es ist also äußerst sinnvoll, in der Wissens-Cloud auch diese Storys verfügbar zu machen und zwar sowohl textlich wie auch mit Bildern und Bewegtbild. Jeder Kontakt mit einem Lieferanten, einem Neukunden oder einem bestehenden Kunden kann so dazu genutzt werden, das Unternehmen ins Gedächtnis – und idealerweise ins Herz des Ansprechpartners zu bekommen.

Hier ein paar Beispiel für Storytelling im Firmenalltag via Salesforce:

Für den Bereich Marketing:

Bei der nächsten Marketingaktion sollen vor allem Familien angesprochen werden. Was liegt da nähe, um den künftigen Kunden oder Käufern ein authentisches Bild davon vermittelt, wie familienorientiert das Unternehmen ist. Geeignete Themen wären beispielsweise die eigene Unternehmens-Kita, der Firmenfamilientag oder die regelmäßige Spende an ein Kinderhilfswerk.

Für den Bereich Vertrieb :

Die Vetriebsmitarbeiter klagen immer wieder darüber, dass die eigenen Produkte oftmals nicht die günstigsten am Markt sind. Daher entscheiden sich Kunden häufig für den Wettbewerb. Dagegen hilft eine glaubhafte Story dazu, wie der etwas höhere Preis zustande kommt. Die Geschichte muss nachvollziehbar erläutern, dass die besondere Qualität nun mal etwas mehr kostet, sich dafür aber schneller amortisiert, länger hält und längere Serviceintervalle ermöglicht. Diese Story sollte mit Zahlen belegt und mit Rezensionen stützen.

Für den Bereich Personal:

Fachkräftemangel und kein Ende in Sicht? Oft liegt die Schwierigkeit, kompetente Mitarbeiter zu bekommen, an zu eindimensionalen Stellenausschreibungen. Unternehmen, die bei ihren Mitarbeitern als besonders gute Arbeitgeber gelten, sollten dies auch offen nach außen tragen. Die Story muss beinhalten, was die Mitarbeiter im Unternehmen zu außer einem guten Gehalt und einer angenehmen Atmosphäre zu erwarten haben. Dabei sollten langjährige Mitarbeiter ebenso zu Wort kommen, wie Praktikanten, Azubis und Führungskräfte.

Für den Bereich Kundenservice:

Hier rufen vermutlich die meisten wirklich genervten Kunden an. Überraschen Sie mit einer Story, die dem Kunden verdeutlicht, dass hier „Service“ wirklich großgeschrieben wird. Erzählen Sie, wie viele Anfragen in den letzten zwei Monaten erfolgreich bearbeitet wurden. Erzählen Sie, wie der Service nach dem Kauf die Nachhaltigkeit des Produktes verbessert. Und erzählen Sie auch hier die Geschichten von Kunden, die nach einem ersten Anruf beim Service inzwischen Stammkunden des Unternehmens sind.

Weitere Storys, die jeder im Unternehmen kennen und nach außen tragen sollte

Jedes renommierte Unternehmen hat eine spannende Gründungsgeschichte, einen charismatischen Inhaber oder ein Ausnahme-Produkt, das die Firma zu dem gemacht hat, was sie heute ist. Diese Geschichten werden oft irgendwo bei der Firmenhistorie unter dem Reiter „Unternehmen“ kurz angerissen. Sie verdienen es aber, viel weiter „nach vorne gestellt“ zu werden, denn sie sind quasi der Markenkern. Außerdem sollte sie im Unternehmen jede*r kennen und gerne erzählen – gegenüber Kunden, im eigenen Freundeskreis oder bei Lieferanten und Kooperationspartnern. Dasselbe gilt für Aktivitäten des Unternehmens, die für gesellschaftliches Engagement und Verantwortung stehen. Von diesen Storys sollte regelmäßig auf allen Kanälen berichtet werden:
  • Naturschutz-Initiativen
  • Mitarbeiter-Boni (Leasingfahrräder, E-Autos, gesundes Essen)
  • Nachhaltige Konzepte (Solarenergie, Müllvermeidung, Regenwassernutzung)
  • Nachwuchsförderung: Praktikanten, Azubis, Stipendiaten
  • Mitarbeiter, die außerhalb des Jobs etwas Besonderes leisten
  • Hilfsprojekte
  • Sponsoring
  • Inklusions- oder Gleichberechtigungs-Projekte

Fazit

Storytelling ist für effektives Marketing unersetzlich. Da die besten Storys oft im Unternehmen schlummern, lohnt es sich, ein durchdachtes Projekt für das Auffinden der Inhalte aufzusetzen und möglichst viele im Unternehmen daran zu beteiligen.

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