Fünf Marken, ein System — Wie eine Autohausgruppe für Ferrari & Porsche ihre IT konsolidiert

Ferrari, Porsche, Aston Martin, Mercedes-AMG, Bugatti: Historisch gewachsene Dealer-Management-Systeme erschwerten bislang den markenübergreifenden Überblick. Gemeinsam mit Artemis Innovations hat eine international tätige Autohausgruppe im Luxussegment eine Salesforce-Plattform aufgebaut, die drei Altsysteme integriert, statt sie abzulösen.

Das Unternehmen: Wenn Fahrzeuge mehr können müssen

Die Autohausgruppe ist auf den Handel, die Betreuung und die Restauration von Fahrzeugen im obersten Marktsegment spezialisiert. Dazu zählen unter anderem Marken wie Ferrari, Porsche, Aston Martin, Mercedes-AMG und Bugatti. Das Leistungsspektrum geht dabei deutlich über den klassischen Fahrzeugverkauf hinaus und umfasst unter anderem das Collection Management für Sammler, die Fahrzeuglogistik, Werkstattservices, Restaurationen sowie das Marketing- und Eventmanagement für eine internationale Kundschaft.

Durch dieses breite Leistungsspektrum ist über die Jahre eine entsprechend heterogene Systemlandschaft entstanden. Die einzelnen Geschäftsbereiche nutzen unterschiedliche Anwendungen. Auch bei den Dealer-Management-Systemen trafen verschiedene Standorte über die Jahre unabhängig voneinander eigene Systementscheidungen.

Branche

Automotive · Handel, Service und Restauration von Fahrzeugen im Luxussegment

Mitarbeitende

100+

Standorte

Schweiz, Filialen weltweit

Ausgangssituation
Viele Systeme, keine gemeinsame Sicht

Vor dem Projekt wurden Kunden-, Fahrzeug- und Transaktionsdaten in drei voneinander getrennten Dealer-Management-Systemen verwaltet. Welche Anwendung genutzt wurde, hing vom jeweiligen Standort und Geschäftsbereich ab.

Dadurch war ein markenübergreifender Blick auf Kunden und Fahrzeuge strukturell nicht möglich. Leads und Logistikanfragen mussten zudem manuell zwischen den Systemen übertragen werden.

Integration statt Ablösung: Der strategische Grundgedanke

Ein Wechsel der Dealer-Management-Systeme stand nicht zur Debatte, denn er hätte laufende Prozesse an mehreren Standorten unterbrochen und war angesichts bestehender Verträge und Datenmengen wirtschaftlich nicht sinnvoll. Artemis Innovations entwickelte deshalb eine Integrationsschicht, über die die bestehenden Systeme an Salesforce angebunden wurden. Die DMS bleiben weiterhin im Einsatz, während Salesforce als zentrale Datenquelle für Kunden- und Transaktionsdaten dient.

Mit der Salesforce Automotive Cloud werden Fahrzeuge, Fahrzeughistorien und Kundenbeziehungen erstmals in einem gemeinsamen Datenmodell abgebildet. MuleSoft stellt dabei die Verbindung zu den bestehenden Systemen her.

Bei Autohäusern mit unterschiedlichen Marken entsteht durch historisches Wachstum eine Systemlandschaft aus mehreren DMS Systemen. Unsere Aufgabe ist nicht, das rückgängig zu machen, sondern dafür zu sorgen, dass die Daten trotzdem an einem Ort zusammenlaufen und zentral auswertbar gemacht werden. Genau das haben wir hier gebaut.

Sebastian Meier

CEO & Founder

Strategischer Ansatz Eine Integrationsschicht für alle Marken

Der Ansatz war bewusst nicht, Altsysteme zu ersetzen, sondern sie in eine gemeinsame Datenarchitektur einzubinden. Salesforce Automotive Cloud übernimmt dabei die Rolle des zentralen Datenmodells, MuleSoft die der Integrationsschicht.

Die Lösung Salesforce als zentrale Datendrehscheibe

Von Automotive Cloud über MuleSoft bis Marketing Cloud Growth verbinden wir historisch gewachsene Altsysteme zu einer gemeinsamen, compliance-fähigen Plattform.

Automotive Cloud — Einheitliches Fahrzeug- und Kundenmodell

Fahrzeug-, Service- und Kundenhistorie in einem Standardmodell

Einheitliche 360°-Sicht für alle Fachbereiche

Basis für markenübergreifendes Reporting

Grundlage für weitere Systemanbindungen

Skalierbar für neue Märkte und Produktlinien

MuleSoft — Integration der Dealer-Management-Systeme

Automaster-Salesforce-Integration für zentrale Fahrzeug- und Kundendaten

Integration von AutoScout24 als Lead-Quelle

Anbindung Microsoft 365/Outlook und Entra ID

Datenübernahme aus Zoho CRM, Lead-Erfassung via ABBYY Business Card Reader

Salesforce Platform — Berechtigungskonzept & Compliance

Standort- und rollenübergreifende Zugriffssteuerung

Datenschutzkonforme Prozesse für ein internationales Filialnetz

Marketing Cloud Growth — Leads & Events in einem Prozess

Zusammenführung von Börsen-, Event- und Direktleads

Automatisierte Zuordnung statt manueller Übertragung

Skalierbare Basis für weiteres Eventvolumen

Ergebnisse & Impact

Aus voneinander getrennten Systemen entstand eine gemeinsame Datenbasis, die das Kundenbild verbessert, Prozesse vereinfacht und die Einhaltung von Compliance-Anforderungen unterstützt.

Ein Kundenbild über alle Marken hinweg

Fahrzeugdaten, Serviceverläufe und Kundenhistorien sind über alle Marken und Standorte hinweg in nur einem System einsehbar.

Skalierbare Lead- und Logistikprozesse

Manuelle Übertragungen entfallen, Anfragen werden automatisiert erfasst und zugeordnet.

Belastbare Marktanalysen

Konsolidierte Datenhaltung ermöglicht datengetriebenes Reporting ohne vorgelagerte Handarbeit.

Compliance- und datenschutzkonform

Das integrierte Berechtigungskonzept regelt Zugriffe standort- und rollenübergreifend.

Wiederholbares Integrationsmuster

Jede weitere Systemanbindung folgt einem bestehenden Muster, wodurch der Aufwand pro zusätzlichem DMS spürbar sinkt.

Platzhalter: Leitkennzahl

Zeitersparnis pro Lead: X %" oder „Time-to-Quote von X auf Y Tage reduziert" oder „X manuelle Übertragungsschritte entfallen pro Anfrage". Bitte aus dem Projekt nachliefern

Fragen, die uns häufig gestellt werden:

Der Impact der Salesforce Automotive Cloud in jeder Funktion technisch, prozessual und geschäftsrelevant

Kontakt

Sprechen wir
über Ihre Ziele.